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Monkey Dreams /// von De Stilte (NL) & T42dance (CH), Dschungel Wien (A) /// Dschungel /// 6+ /// Theresa Luise Gindlstrasser ///

Für die internationale Koproduktion „Monkey Dreams“ haben drei ChoreographInnen zusammen gearbeitet. Corinne Eckenstein vom Dschungel Wien, Félix Duméril von T42dance aus der Schweiz und Jack Timmermans von De Stilte aus den Niederlanden. Drei KöchInnen – und wie ist der Brei?

Rino Indiono, Viviana Fabiano und Misato Inoue, die drei TänzerInnen und für die Choreographie Mitverantwortlichen, bewegen sich gemäß den getrennten Arbeitsprozessen der KöchInnen trennkostartig durch die 60 Minuten Produktion. Auf die Synchronität eines Breis war hier niemand aus. Drei Tiere, monkeys?, erwachen in abstrakter Dschungel-Soundkulisse. Schwarze Matten, Kuben, ein Reifen, ein Faden – Indiono entdeckt den Raum zum Spielen für sich. Seine Schultern hängen tief, die Augen rollen aufgeregt. Im Zusammenspiel mit Fabiano und Inoue werden Bewegungen getauscht, filetiert, zu was Neuem verschmort. Hochstatus, dann Tiefstatus, die Gruppendynamik mal heiß, dann kalt. Die spielerische Kommunikation wird unterbrochen von harten Übergängen. Nächste Szene. Drei Tiere haben Spaß.

Konzept, Choreografie: Corinne Eckenstein (Dschungel Wien, A), Félix Duméril (T42dance, CH), Jack Timmermans (De Stilte, NL) | Choreografie, Tanz: Rino Indiono (A), Viviana Fabiano (NL), Misato Inoue (CH) | Musik: Simon Ho (CH) | Kostüm: Wika Czakon (NL) | Licht: Hannes Röbisch (A).